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Berta

Willkommen bei Berta

Hier erwarten Sie Informationen über die Geschichte des Familienunternehmens, die Herstellung von Grappa und Obstler bis hin zu einem Überblick auf das reichhaltige Sortiment von Grappe und Obstbränden der Destillerie Berta.

Die Firma Grappanet arbeitet seit Jahren in engem Kontakt mit der Destillerie Berta. Gemeinsam wollen wir Ihr Interesse an den südtiroler Spezialitäten - einer großen Auswahl von Grappe und Obstbränden - wecken und mit unserem schnellen Versandservice überzeugen.

Lassen Sie sich in die Welt der Geschmacks- und Duftnuancen entführen!

DIE DESTILLERIE BERTA

Im Jahr 1947 erwirbt Paolo Berta an der Weinbauschule im norditalienischen Alba sein Winzerdiplom mit der höchstmöglichen Punktzahl. Anders als seine Eltern, Giovanni und Paolina, widmet er sich jedoch nicht dem Weinanbau, sondern der Herstellung qualitativ hochwertiger Spirituosen. Er gründet die "Distilleria Berta".

Paolo Berta ist einer jener freien Unternehmer, der in der Zeit des Neuanfangs nach dem Krieg ein erfolgreiches Familienunternehmen aufbauen, indem sie ihre ganze Zeit in die Optimierung ihrer Produkte investierten und dabei stets an die Interessen ihrer Kunden denken. So sind in die Herstellung der Grappe aus dem Hause Berta nicht nur das Wissen eines Winzers und Destilliermeisters eingeflossen, sondern auch die im täglichen Umgang mit den Kunden gewonnenen Erfahrungen. Noch heute steht das Hause Berta daher für qualitativ hochwertige Produkte mit einem erlesenen Geschmack.

Heute hat Paolo Berta sich aus dem Geschäft zurückgezogen, und die Destillerie seinen Söhnen Gianfranco und Enrico überlassen. Beide haben sich die Arbeit einvernehmlich aufgeteilt: Gianfranco Berta sorgt als Destilliermeister für die Produktion der Grappas, während Enrico sich um den Verkauf kümmert und Kontakte zu Geschäften und Restaurants in der ganzen Welt unterhält.

Der Stammsitz der Familie ist die kleine, von Paola Berta gegründete Destillerie im norditalienischen Nizza Monferrato, knapp zwei Stunden Fahrzeit von Genua entfernt. Im Jahre 2002 wurde zudem eine zweite Destillerie, mitten in den Weinbergen bei Casalotto di Mombaruzzo, eingeweiht. In einem neu errichteten Bauernhaus, das nach modernen Gesichtspunkten aus traditionellen Materialien errichtet wurde, findet sich ausreichend Platz für die Destillation und Lagerung von 400.000 Flaschen Grappa pro Jahr.

Die Region

Die Region Piemont (it. Piemonte) ist die westlichste Region Italiens. Sie ist an drei Seiten von mächtigen Gebirgsketten umgeben. Im Norden und Westen trennen die Alpen das Piemont von Frankreich und der Schweiz, im Süden trennt der Apennin es von der Region Ligurien. Lediglich im Osten wird das Piemont durch den Verlauf des Po von der Lombardei abgegrenzt.

Der Name Piemont geht zurück auf das italienische "al pie' de monti" (zu Füßen der Berge), was sich auch heute noch in der Landschaft wiederspiegelt. Die Ebenen mit ihren Hügellandschaften gehen nämlich meist abrupt ins hohe Gebirge Über.

"Il Piemonte" ist eines der bedeutendsten Weinanbaugebiete Italiens. Es ist weltweit bekannt für die feinsten und traditionsreichsten Rotweine Italiens wie den vollmundigen Barolo aus der klassischen Nebbiolo-Traube, den lebhaften, feinherben und fruchtigen Barbera di­ Alba und den jung zu trinkenden Dolcetto di Alba.

Die Destillerien Berta befinden sich in der bekannten Provinz Asti in reizvoller Lage in den Hügeln der Langhe und im Monferrato. Hier wird das Land noch von Winzern bebaut, die durch ihren Verzicht Qualitätstrauben zu erstklassigem Wein verarbeiten und die Brennereien Berta mit ebenfalls erstklassigem Weintrester versorgen.

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, besucht den hauseigenen Weinkeller in Nizza Monferrato oder das kleine gemütliche Ferienhaus.

Qualitätsmerkmale

Die Qualität eines Grappa hängt natürlich zunächst von der Qualität der Rohstoffe, also der genutzten Trauben bzw. des Tresters ab. Je frischer dabei das Ausgangsmaterial, desto besser bleiben die Fruchtaromen im fertigen Grappa erhalten. Gute Erzeuger legen daher Wert darauf, nur immer so viel Trester anliefern zu lassen, dass er möglichst rasch gebrannt werden kann. Aber auch der Destillationsprozess und natürlich die Art der Lagerung entscheiden über den Geschmack und die Qualität des Grappas.

Eine riesige Vielfalt der Grappas entstand im Laufe der Zeit und machte es notwendig, eine einheitliche Klassifizierung zu finden. Die ANAG (italienischer Verband der Grappa- und Spirituosen-Verkoster) hat eine solche Klassifizierung festgelegt:

Junger Grappa:
Er wird aus Rebsorten mit relativ neutralem Geschmack gewonnen.
Sein Bukett wird nicht durch die Lagerung in Holzfässern oder durch Zugabe von Kräuteressenzen verändert, sondern bleibt naturbelassen.

Junger aromatischer Grappa:
Er hat beinahe die gleichen Eigenschaften wie der oben beschriebene "Junge Grappa", mit dem Unterschied, dass er aus besonders aromatischen Trauben wie z.B. Goldmuskateller gewonnen wird.

Im Holzfass gelagerter Grappa:
Dies ist ein Grappa, der eine kurze Zeit (weniger als 6 Monate) in einem Holzfass gelagert wurde, so dass sein Geschmack vom Holz geprägt werden konnte.

Im Holzfass gelagerter, aromatischer Grappa:
Auch hier besteht der besondere Unterschied zu dem oben beschriebenen Grappa darin, dass er aus intensiv aromatischen Trauben gewonnen wird.

Alter Grappa:
Das Gesetz schreibt eine Mindestlagerungszeit von 6 Monaten im Holzfass und weiteren 6 Monaten luftdichter Lagerung vor, damit der Grappa Anspruch auf die Zusatzbezeichnungen "invecchiata", "stravecchia" oder "riserva" bekommt.

Alter, aromatischer Grappa:
Auch hier besteht wieder der gravierende Unterschied
darin, dass der Grappa aus besonders aromatischen Trauben gewonnen wird.

Aromatisierter Grappa:
Bei diesem Grappa wurde das Aroma durch den Zusatz von Kräutern oder anderen Pflanzenteilen maßgeblich verändert.